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Liebeskugeln nach Geburt – Gut oder lieber nicht?

Liebeskugeln sind zwei kleine kugelförmige Gewichte mit einem Rückholbändchen, die eine Frau in ihre Scheide einführt. Sie sollen die Muskulatur stärken und dadurch schnellere und intensivere Orgasmen ermöglichen.

Was viele aber nicht wissen: Liebeskugeln werden nicht nur für mehr sexuelle Stimulation verwendet, sondern sie sind auch ein Sportgerät und eignen sich ergänzend zur Rückbildungsgymnastik, um den Beckenboden nach einer Schwangerschaft und der Geburt wieder zu stärken.

Warum sollte man Liebeskugeln nach Geburt eines Kindes verwenden?

Durch die Schwangerschaft und die Geburt wird die Beckenbodenmuskulatur überdehnt und dadurch extrem belastet.

Um diese Muskulatur wieder zu verbessern, empfehlen viele Gynäkologen, den Beckenboden durch das Einführen von Liebeskugeln nach Geburt des Kindes trainieren und zu stärken. Sie können einen Beitrag dazu leisten, dass der „ausgeleierte“ Beckenboden wieder in seine alte Form kommt.

Dies beugt Problemen mit Inkontinenz vor – ist die Beckenbodenmuskulatur zu schwach, kann es nämlich passieren, dass die Frau Urin verliert, besonders in Situationen, die zu einer erhöhten Belastungen des Beckenbodens führen, beispielsweise beim Sport, beim Treppensteigen oder auch beim Niesen oder Lachen. Es spielt zudem keine Rolle, ob die Geburt per Kaiserschnitt oder auf natürlichem Wege eingeleitet wurde.

Was sollte man bei Verwendung von Liebeskugeln nach Geburt eines Kindes beachten?

Liebeskugeln nach der Geburt sind ein MussEntscheiden Sie sich für Liebeskugeln nach Geburt Ihres Kindes, sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht zu früh damit beginnen. Ratsam ist es abzuwarten, bis

1. Sie keinen Wochenfluss mehr haben.

2. Eventuelle Geburtsverletzungen und Nähte vollständig abgeheilt sind.

3. Sie Ihren Beckenboden im Stehen, Sitzen und Liegen schmerzfrei anspannen können.

In der Regel dürften diese Voraussetzungen nach etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt erfüllt sein. Es macht aber keinen Sinn, mit dem Training zu beginnen, wenn Sie die Muskulatur noch nicht bewusst aktivieren können.

Ein „zu spät“ gibt es dagegen nicht.

Wie oft sollte man mit Liebeskugeln nach der Geburt des Kindes trainieren?

Wie bei allen anderen Arten von Training gilt am Anfang das Motto „weniger ist mehr“. Es ist also völlig ausreichend, anfangs mit zwei mal fünf Minuten täglich zu beginnen und die Tragezeit langsam zu steigern. Später spricht auch nichts dagegen, die Kugeln über einen Zeitraum von mehreren Stunden in der Scheide zu lassen – alles natürlich nur, solange es für Sie selbst angenehm ist.

Wer icht mit Nachwuchs gesegnet wurde, kann dennoch von Liebeskugeln profitieren und auch im Fall einer Gebärmutterentfernung ist die Anwendung sehr sinnvoll.

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