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Liebeskugeln nach der Geburt anwenden

Viele Menschen denken bei Liebeskugeln sofort an Sexspielzeuge und Vergnügen. Dabei können die kleinen Kugeln viel mehr als das. Nach einer Geburt helfen sie der Frau dabei, die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren. Gleichzeitig können sie Lust und Liebesleben nach der Geburt wieder ankurbeln. Auch eine leichte Blasenschwäche lässt sich mit Liebeskugeln in den Griff bekommen. Sie sind also ein echtes Multitalent.

Eine Geburt kann viele Probleme mit sich bringen

Ein Baby zu haben ist eine wunderschöne Erfahrung, die viele junge Mütter zunächst beflügelt. Schwangerschaft und Entbindung sind allerdings eine enorme Belastung für den weiblichen Körper. Nach der ersten Euphorie machen sich rasch Probleme wie ein in Mitleidenschaft gezogener Beckenboden und Blasenschwäche bemerkbar. Beim Niesen wird plötzlich ungewollt Urin verloren und ein Schamgefühl tritt auf. An hastige Bewegungen beim Sport ist dann für manche Frauen nicht mehr zu denken und auch das Liebesleben bereitet Sorgen. Diese Gedanken müssen nicht sein.

 

Liebeskugeln nach der Geburt bieten eine einfache Lösung

Liebeskugeln nach der Geburt helfen dabei die Scheidenmuskulatur wieder in Form zu bringenMit Liebeskugeln nach der Geburt lassen sich diese Probleme gezielt angehen. Liebes- oder auch Lustkugeln bestehen aus zwei miteinander verbundenen Kugeln, die wie ein Tampon in den weiblichen Körper eingeführt werden. Ein Rückhaltebändchen sorgt dafür, dass die Liebeskugeln nach dem Beckenbodentraining wieder sicher entfernt werden können. Sind die Kugeln richtig in die Scheide eingeführt, sind diese nicht mehr oder kaum spürbar.

Zunächst sollte nur wenige Minuten am Tag trainiert werden, um den Körper nicht zu überfordern. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Muskelkater. Die Liebeskugeln können leicht in den Alltag integriert werden und ganz normal im Stehen oder während des Laufens getragen werden. Es gibt verschiedene Ausführungen in Material, Größe und Gewicht. Für den Anfang sollte ein geringes Gewicht gewählt werden, damit die Kugeln gehalten werden können. Dabei darf nicht vergessen werden, welche Belastungen der Beckenboden in den vorherigen Monaten über sich ergehen lassen musste. Nach Benutzung können sie ganz leicht gereinigt werden.

 

Die richtige Anwendung der Liebeskugeln

Damit das Training zum Erfolg wird, sollte man zunächst für eine entspannte Atmosphäre sorgen. Für die Einführung ist eine Position ideal, in der auch ein Tampon angenehm eingebracht werden kann. Als Hilfsmittel bietet sich ein Gleitgel an. Rund zehn Minuten sind ideal für den Einstieg. Mit der Zeit kann das Training intensiviert und verlängert werden. Geübte Trägerinnen können die Liebeskugeln sogar über mehrere Stunden im Körper behalten. Zudem lassen sie sich in das Liebesleben integrieren und können so dabei helfen, die Lust nach der Geburt wieder in Schwung zu bringen.

Liebeskugeln nach Geburt ab wann?

Beginnen sollte das Training nicht zu früh. Zunächst sollten eventuell entstandene Geburtsverletzungen abgeheilt sein. Auch der Wochenfluss sollte vorher abklingen. Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, steht dem Beckenbodentraining nach der Geburt nichts mehr im Wege. Wer dennoch Zweifel hat, kann sich beim Gynäkologen seines Vertrauens beraten lassen.

Liebeskugeln nach Geburt: Ab wann treten erste Erfolge auf?

Eine durchschnittliche Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Der Beckenboden benötigt seine Zeit, um wieder an Stärke zu gewinnen und sich von der Extrembelastung durch Schwangerschaft und Geburt zu erholen. Mit regelmäßigem Training wird die Muskulatur nach und nach wieder gestärkt. Dafür sollte ihr jedoch Zeit gegönnt werden und nicht zu schnell zu viel verlangt werden.

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